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Heinz Matten in den 50er Jahren im Ladengeschäft in der Bülowstraße 19
Kompetenz-Service

Vor mehr als 80 Jahren legte Heinrich Matten den Grundstein für das heutige Familienunternehmen. Am 1. März 1933 mietete der gelernte Schriftsetzer an der Poststraße 39 in Friedrichsfeld Räumlichkeiten an und gründete eine Druckerei. Seinen Bruder Erich beschäftigte er als Drucker.

Die Weiterverarbeitung der Drucksachen übernahm Ehefrau Martha, die nebenbei noch in bescheidenem Maße Schreibwaren und Schulbedarf verkaufte. Martha Matten an der Druckmaschine Ende der 40er Jahre

Im Zweiten Weltkrieg wurde Heinrich Matten eingezogen und der Betrieb ruhte. Sein Bruder starb. Noch während des Krieges erwarb Martha Matten von der heutigen Wohnbau Dinslaken ein Grundstück an der Bülowstraße 19. Nach dem Krieg ließ sie die durch Bomben beschädigten Druckmaschinen unter großen Entbehrungen reparieren (die Bezahlung erfolgte größtenteils mit Lebensmitteln), und als Heinrich Matten am 5. Dezember 1947 aus amerikanischer Gefangenschaft nach Hause kam, konnte er sofort wieder die Produktion aufnehmen. Anfang der 50er Jahre ließ er an der Bülowstraße 19 ein kleines Gebäude  errichten.

1955 wurde aufgestockt, angebaut und die ersten Arbeitsplätze geschaffen. Als 1958 Heinrich Matten plötzlich starb, übernahm Sohn Heinz die Firma. Seine Frau Elsa kümmerte sich um die Buchführung und allgemeine Organisation.

Das Familienunternehmen entwickelte sich gut. Am 1. Oktober 1967 kaufte Heinz Matten die Weseler Druckerei Kühler und erwarb von der Stadt Voerde das Grundstück Bülowstraße 5. Dort errichtete er ein neues Druckereigebäude und legte 1969 beide Druckereien zusammen. Die freigewordenen Produktionsräume an der Bülowstraße 19 wurden 1972 zum Laden umgebaut.

1986 hatte Sohn Hein sein Studium zum Dipl.-Ing. der Druckereitechnik beendet und trat in die Firma ein. Seine Frau Renate führte nach Abschluss ihres Studiums als Diplom-Kaufmann die elektronische Warenwirtschaft ein, ohne die die Verwaltung der mehr als 60.000 Bürobedarfsartikel heute nicht mehr möglich wäre. Es wurde noch einmal angebaut und das Ladenlokal vergrößert.

Als Heinz Matten 1998 starb, war Hein Matten schon Geschäftsführer. Er leitet den Betrieb jetzt in der dritten Generation und beschäftigt 18 Mitarbeiter.

Das Sortiment des Ladens hat sich den Gegebenheiten der letzten Jahre angeglichen und dementsprechend gewandelt. Das klassische Schreib- und Schulsortiment wurde mit Geschenk- und Bastelartikeln ergänzt und ergibt einen Umsatzanteil von 20 %.

Die Sparte Büromöbel hat sich gut entwickelt. So wurde z.B. Ende letzten Jahres das Call-Center des größten deutschen Arbeitsbühnen-Vermieters mit über 40 Arbeitsplätzen eingerichtet.

Die Heinrich Matten GmbH & Co. KG beliefert heute über 500 gewerbliche Betriebe mit allen Artikeln, die für den Büroalltag nötig sind – vom Kaffee bis zum Ordner.

Der Internetshop für Bürobedarf  erweitert den Kundenkreis über den regionalen Bereich hinaus. Eine ausgereifte Logistik sichert den Kunden deutschlandweit die Auslieferung der Bestellung innerhalb von meist 24 Stunden. Auf den Sektor Bürobedarf/Büromöbel entfallen ca. 40 % des Gesamtumsatzes.

Weitere 40 % Umsatz erwirtschaftet die Druckerei. Die Kundenkontakte reichen weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Erst Anfang des Jahres besuchte der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken die Druckerei, um den Druck seiner Tournee-Plakate zu begutachten. .